Samstag, 15. Juni 2013

Nicht verpassen: 50 Jahre Bee Gees auf vox!

Lange angekündigt und durch viel Pressebrimborium in den letzten Wochen beworben, wird heute abend die 4-stündige Bee-Gees-Doku Stayin' Alive zum 50. Geburtstag auf vox gesendet. Also nicht verpassen! Um 20:15 Uhr gehts los!
Wer partout heute abend nicht kann, kann sich für Sonntagfrüh 8:50 Uhr den Wecker stellen. Da wird die Sendung wiederholt.

Im Übrigen ist die parallel beworbene Mythology-Box natürlich die ganz normale Box, wie sie seit Herbst 2010 erhältlich ist, nur dass sie nun im Ritter-Sport-Format vorliegt: praktisch, quadratisch, gut!

Derweil sind Gerüchte aufgekommen, die besagen, dass Barry Gibb nach seinem Abstecher nach Europa im Herbst dieses Jahres, die Arbeit an einem Soloalbum aufnehmen möchte. Zumindest hat Sohnemann Stephen dies über Twitter verbreitet. Er und sein Vater haben angeblich Songs geschrieben, die die Zukunft verändern, sprich: "zukünftige Klassiker werden könnten".

Ob es sich hierbei um eine typische Gibb-Ankündigung handelt, von der man dann später nie wieder etwas hört, bleibt abzuwarten. Ich denke, ein Funken Wahrheit wird da schon dran sein. Barry scheint wirklich wieder Blut geleckt zu haben.

Wie auch immer: erst ist mal die Show heute abend angesagt. Alles was vox dazu zu sagen hat, gibts hier. Viel Spaß heute abend!



Kommentare:

  1. Eine sehr schöne, sehr spannende und kurzweilige Doku - am Ende hätte ich mir nur gewünscht, dass man noch auf Robin's "Titanic Requiem" eingegangen wäre...

    AntwortenLöschen
  2. Sieht man einmal von der veränderten Stayin´Alive-Version ab (langsamer Mittelteil), dann gab es nicht viel Neues zu sehen. Für den Nicht-Bee Gees- Fan insgesamt in Ordnung. Für den "eingefleischten" Fan eher oberflächlich. Viele Ausschnitte aus der vom ZDF-produzierten Idea-Show. Alle Achtung für einen Privatsender. Schlecht: Die "Italienischen Bee Gees" und der Teil mit Detlef und Anja Wange. Nichts gegen Anja und Detlef, aber
    was Steffen hier leistet oder Norbert Lippe geleistet hat, währe beachtenswerter gewesen.
    Hat jemand die Sendung mitgeschnitten und eventuell sogar die nervige Werbung entfernt? Ich würde die Doku dann sogar kaufen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    3. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
  3. Ja, in der Tat eine insgesamt gelungene Sendung! Verblüffend, wie schnell diese knapp 4 Stunden (danke für nur 4 Werbepausen) vorüber waren. Danke auch an vox, in heutigen Format-TV-Zeiten einmal etwas auszuprobieren, was sonst überall alle Rahmen sprengen würde. Eine 4-Stdn.-Doku zur besten Sendezeit - mutig! Und gelohnt hat es sich für vox wohl auch. Jedenfalls hatten sie schon lange nicht mehr so viele Zuschauer. Im Schnitt sahen 1,5 Millionen zu!

    Das beste: als ich mich gestern abend gut ausgerüstet mit einem Bierchen und Knabberkram vor den Fernseher setzte, hatte ich mit einem Mal auf dem vox-Programmplatz einen schwarzen Bildschirm! Kein Bild, kein Ton, nix!!
    Damit war der Samstagabend natürlich gelaufen. Aber ich hatte die Sendung glücklicherweise auf einem Onlinevideorecorderservice programmiert. Heute früh habe ich sie dann sofort heruntergeladen und konnte mir das ganze ohne Werbepausen ansehen.

    Neues gabs wirklich kaum. Dass es von "Staying Alive" diese Version mit langsamen Mittelteil gibt, wusste ich natürlich von Joe Brennans "Gibb Songs"-Seite. Gehört hatte ich sie bisher jedoch nie. Völlig neu war für mich die Tatsache, dass sich ein Problem zwischen Robin und Barry wegen Robins "Wish You Were Here"-Version aufgetan hatte. Davon hatte ich noch nie etwas gehört. Da hätte man gerne etwas mehr gewusst. Das war überhaupt ein Problem der Sendung: vieles wurde oberflächlich angesprochen, aber es wurde nie einmal nachgehakt. Bei Robin und Maurice war das natürlich nicht möglich, aber Barry schien sich ja richtig viel Zeit für dieses Interview genommen zu haben.

    Genervt hat mich auch das ständige Aufzählen von Verkaufsrekorden, Nummer-Eins-Positionen und all den Vergleich mit Beatles & Co. Wem nutzt das? Eine Unsitte der Musikindustrie, die ungeheuerlich nervt. Interessant ist das nur im musikhistorischen Kontext. Was damals in den 70ern geschah (und ja nicht nur mit den Bee Gees, sondern auch mit Bans wie Fleetwood Mac z.B. passierte), war ein schönes Beispiel dafür, was wir heute als Finanzkrise kennen. Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung, Gier, ungezügelter Chauvinismus und das Fehlen jeglicher Moral hat der Musikindustrie damals ein sehr kurzes Hoch an Erfolg beschert, der aber nur wenige Jahre dauerte und schließlich darin mündete, dass der Musikmarkt in den 80ern von nur noch einer handvoll Konzernen, die an ruinierten Plattenfirmen aufkauften, was zu haben und nicht rechtzeitig pleite war, bestimmt wurde. Und nachdem man mit fadenscheinigen Argumenten dem Musikfan die Schallplatte madig gemacht hatte und gleichzeitig die CD als Leitmedium durchsetzte, sanierte sich die Industrie durch eine Verdoppelung des Gewinns pro Tonträger auf Kosten des Musikfans (der das alles schön brav mitmachte).
    Und da die Bee Gees auf dieser Welle ganz oben mitschwammen, erwischte sie es zwar eher zufällig aber doch besonderrs hart. In diesem Zusammenhang kann man die Aussage des damaligen Polydor-Chefs über Vertragsverhandlungen auch so deuten, dass die Bee Gees 1983 nicht einach eine Auszeit nahmen, sondern schlicht keinen Plattenvertrag mehr bekamen. Sie waren zu teuer!

    Und wenn schon unbedingt Zahlen, dann doch bitte deutsche Rekorde! Das sollte doch eine Sendung für den deutschen Markt sein. Doch kaum etwas davon. Die deutschen Fans wurden kurz als treu oder so angesprochen - und das wars. Und Bubi Heilemann konnte ein wenig aus dem BRAVO-Nähkästchen plaudern. Wie aber Anja und Detlef in der Sendung präsentiert wurden, fand ich rätselhaft. Nichts für Ungut, ihr beiden, und schön Euch mal gesehen zu haben, aber wäre es nicht interessanter gewesen, Eure ja offenbar eindrucksvolle Sammlung zu präsentieren. Das hätte mich persönlich mehr interessiert.

    Aber was solls: es war eine schöne lange Sendung und da konnte man sich auch für den einen oder anderwn Irrweg dieser Art Zeit nehmen. Für Bee Gees-Fans war das, meiner Meinung nach jedenfalls, ein wunderbar gelungener, kurzweiliger und unterhaltsamer Abend. Danke vox!

    AntwortenLöschen
  4. Insgesamt eine schöne Sendung, wenn ich acuh fand, dass man sich etwas zu sehr in den 70ern verloren hat-mit zig ZeitSprüngen und Wiederholungen -und die Sendezeit zum Schluß zu knapp wurde, somit manches nur noch im Schnelldurchlauf "drangeklatscht" wurde.

    Arges Manko: Robins Solokarriere kam -mal wieder- viel zu kurz. Es wäre eine Chance gewesen, mal wieder an seine Alben zu erinnern -v.a. auch an's Titanic Requiem , was gut zum Kommentar über seine Krankheitszeit gepasst hätte. Meiner Meinung nach ein echter Klops, das weggelassen zu haben.

    Dann hätte man die Chance auch nutzen können, um auf Barry's Mythology-Tour hinzuweisen.
    Wobei ich nun nicht weiß, wann diese Sendung im Kasten war, ob das nicht bereits vor der Bekanntgabe von Barry's Englandterminen war.
    Nun denn; es freut mich jedenfalls sehr, dass Vox den Bee Gees so viel Zeit eingeräumt hat.
    Hoffe sehr, dass ich mal einen Mitschnitt in die Hände bekomme.

    Wie lange Barry seinen Bruder wohl nicht gesehen haben mag, um nur via Pressefotos zu entdecken , dass es ihm offensichtlich elend schlecht geht ???
    Hat mich etwas schockiert.

    Vreni


    AntwortenLöschen